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Workshop           Personensuche für den Familienhund            

DasTages-Seminar bietet Basis-Wissen in Theorie und Praxis, geeignet für jeden Hund. Es ist die ideale Grundlage, um in das Thema „Mantrailing -Menschen-finden für den Familienbegleithund“ einzusteigen. Wer auf diesen Workshop aufbauend mehr mit seinem Hund tun möchte, findet bei HundumHeike Möglichkeiten.

Wir gehen auf Spurensuche!

Termin:                  Sa  30. Juni 2018

Dauer:                   Tagesseminar, 15.00 bis ca. 17.30 Uhr

Kosten:                  €  45,00

Voraussetzungen:    Freude an der Arbeit mit Ihrem Hund

Teilnehmerzahl:       begrenzt!

Anmeldung:            erforderlich!




Was braucht man dazu?

* Freude an der Arbeit mit dem Hund

* Motivation und Zeit

* passendes Brustgeschirr

* Arbeitsleine, max. 6 bis 8 m lang (nicht zu dünn, verheddert sich sonst)

* für Hunde ab 10 kg Körpergewicht empfiehlt es sich mit Handschuhen zu  arbeiten

* Leckerlies

* geeignete, wetterangepasste Kleidung/Schuhe


Der Workshop beinhaltet folgendes:

- Anforderungen an Mensch und Hund 

- Möglichkeiten und Fähigkeiten

- Duft, und was ist Individualgeruch

- individuellerTrainingsaufbau, Equipment, Handling, Geländewahl, Trailverlauf 

- Geruchsspur - Spur arbeiten, Spur legen

- Geruchsträger

- Runner

- Ritualisierung, Anzeigeverhalten

- Einfluß von Geländewechsel, Untergrund, Bewuchs, Witterung, Thermik, Verleitungen, Umwelteinflüssen

- Führen eines Traillogs

- praktische Übungen 

                                       ***

Mehr zum Thema:

Das Ziel bestimmt den Weg

Der Unterschied zwischen Mantrailing für den Familienbegleithund als Beschäftigung und Auslastung, und dem ernsthaften Einsatz zur Rettung eines Menschenlebens, besteht in der Intensität der Ausbildung und des Trainings. Ein unglaublich hoher Zeitaufwand steckt hinter der sorgfältigen Ausbildung eines Mantrailer-Teams, das beim Einsatz mit Ernstbezug zu all den Umgebungs-Einflüssen immer ein begrenztes Zeitfenster einbeziehen muss.

                                      *


Tracking  -  Air-Scenting  -  Mantrailing (scent discrimination)

Hinter diesen englischen Fach-Begriffen verbirgt sich folgendes:

Tracking ist das Verfolgen einer aus Bodenverwundung entstandenen Geruchs-Fährte, wobei die Orientierung in erster Linie aufgrund des Alters der Fährte erfolgt. (Fährtensuche)

Air Scenting wird in begrenztem Suchen-Gebiet gearbeitet, wobei durch Stöbern und Hochwindsuche in nur diesem, dem Hund zugewiesenen Terrain, irgendeine menschliche Geruchsspur verfolgt wird. (Rettungshunde-Arbeit)

Beim Mantrailing ist der Hund in der Lage nach einer bestimmten Person zu suchen, deren Individualgeruch er durch Duftaufnahme per Geruchsträger eindeutig nur dieser Person zuordnet. Er muss also geruchlich unterscheiden können, welcher Individualgeruch zu welcher Person gehört. Hierbei sind für den Hund Witterung und Untergrund nebensächlich. (Personensuche)   

 

Warum finden sich Hunde in der „Duftwelt“ so ausgesprochen gut zurecht?


Der Grund ist eine dickere Riechschleimhaut, die wesentlich mehr Riechzellen (z.B. beim Schäferhund ca. 220 Mio) aufweist, als die des Menschen (ca.5 Mio). Der Teil des Gehirns, der die geruchlichen Sinneseindrücke verarbeitet ist bis zu 14 mal größer, als der des Menschen. Außerdem sind Hunde in der Lage, geringste Duftkonzentrationen wahrzunehmen. Deshalb werden für sensible Sucharbeiten (Rettungs- und Diensthunde) auch heute noch Hunde gebraucht, denn trotz aller technischen Möglichkeiten ist die Hundenase nicht zu ersetzen.

Fährtensuchen ist vor allem geistige Arbeit.


© Inhalt und Foto Heike Schlesinger